Viele Wrestlingsfans werden sie kennen: die faszinierenden, farbenfrohen Masken, mit denen sich Profiwrestler teilweise maskieren. Erstmals wurden die Masken bei Wrestlingskämpfen oder auch Lucha Libres Anfang des 20ten Jahrhunderts in Mexiko genutzt. Die Ursprünge reichen jedoch deutlich weiter zurück und können bis zu den Azteken zurückverfolgt werden. Heute nutzen viele, wenn auch nicht alle Wrestler diese Art Masken.
Die ersten Wrestlingmasken, getragen von Wrestlern wie 'El Enmascarado' oder 'La Maravilla Enmascarada', waren dabei noch relativ einfach gehalten und sind mit wenigen Farbgrundtönen ausgekommen. Sie dienten vornehmlich dazu, die beiden Kämpfer im Ring unterscheidbar zu machen. Heutzutage scheint die Kreativität bei der Maskenerstellung kaum mehr Grenzen zu kennen. Die wenigen Farben wurden durch eine Vielzahl ersetzt, die vormals eher uniforme Gestaltung wird mittlerweile häufig modifiziert. Dabei verfolgt man das Ziel, den Kämpfer durch einzigartige Tier-, Götter-, Cartoon- oder Fantasiemasken unverwechselbar zu machen.
Die Masken werden damit vielfach zum Markenzeichen der sie tragenden Wrestler, teilweise ein Leben lang und teilweise sogar bei normalen Auftritten in der Öffentlichkeit. Sie dienen dabei auch der Verheimlichung der wahren Identität der Wrestler. Je länger der Zeitraum, in dem ein Luchador, so der Name der Wrestler in Mexiko, dabei als Kämpfer tätig ist, ohne sein wahre Identität preiszugeben, desto höher sein Ansehen. Eine Demaskierung stellt dabei oft einen Eklat dar, da eine Wrestler mit dem Verlust seiner Maskierung seine Identität verliert, was häufig zu einer erbitterten Fehde zwischen zwei den beiden involvierten Kämpfern führt. Im mexikanischen Wrestling ist eine Demaskierung aufgrund dessen nicht erlaubt und führt zur Disqualifizierung.
Wrestling Masken erfreuen sich mittlerweile auch außerhalb Mexikos hoher Beliebtheit. Insbesondere Replikas der von bekannten Wrestlern getragenen Masken sind mittlerweile weltweit erhältlich und werden stark nachgefragt.












